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Poesie zum Träumen (111) tätä!

26. April 2017

Rückwärts immer

So viel Arbeit wie noch nie,

„Hurra!“ schreit die Regierung,

Beschäftigungsrekorde wie,

fast schon zu Adolfs Zeiten,

und auch die Presse stimmt mit ein,

uns gehts doch wirklich dufte,

dreht schneller, hopp, das Hamsterrad,

willst leben, Mensch, so schufte!

Heute: Berlin-Neukölln, Alter Roter Löwe Rein, 20 Uhr: Schnaps & Würde mit Lars Ruppel, Malte Rosskopf, Felix Römer, Volker Strübing, Paul Bokowski und mich (als Gast)

 

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Macht mit!

24. April 2017

Hat jemand von euch zufällig 200 Fische? Oder 8.000? Der Weinbergswegparkteich braucht nämlich Fische. Besser gesagt, die beiden neuberliner Originale Tollpi und Patschi, zwei lustige Graureiher, brauchen Fische und zwar im Weinbergswegparkteich, sonst kommen sie nämlich nicht mehr wieder und das wäre sehr, sehr traurig. Ich wäre dann sehr, sehr traurig und ich kenne noch andere, die auch sehr, sehr traurig wären. Natürlich ist es ebenfalls traurig wenn Fische gegessen werden, selbstverständlich, manchmal aber muss man einfach Prioritäten setzen, gegen Nationalismus, Faschismus und Langeweile, für Tollpi und Patschi!

Tipp für heute: Und niemals vergessen, am 2. Mai ist 2. Mai, der Internationale Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen, 13 Uhr am Senefelderplatz in Berlin, machtvolle Massendemonstration gegen den Zwang zur Lohnarbeit, für ein Bedingungsloses Grundeinkommen!

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Zitate berühmter Popsongs (1)

23. April 2017

„Die Schule dort in Weißensee hat mir einst beigebracht, es liegt am Impralismus, wenns irgendwo mal kracht.“ aus ‚Mein Teddy‘ von Auge.blau

Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Falko Hennig, Jürgen Witte, Jakob Hein und mich, sowie den überaus zitierenswerten Superstargästen Markus Riexinger (gesprochenes Wort) und Danny Dziuk (Hits)

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Lächeln se doch ma, Herr Ahne

21. April 2017

Wer sich ankieken will, wat dit Fernsehmagazin ‚Stilbruch‘ von RBB zu den Sammilband Berlina Dialektjedichte „Ick kieke, staune, wundre mir“ „Ick kieke, staune, wundre mir“ „Ick kieke, staune, wundre mir“ herausjejeben von Thilo Bock, Ulrich Janetzki und Wilfried Ihrig zusammenjeschnitten hat, kann dit machen, wenna hier ruff klickt. Ick pasönlich würke übrijens in den Beitrach deswejen so vakniffen, weilit entsetzlich kalt wah und ick vakatat wah und schlechte Laune hatte.

Tipp für heute: Ab unta de Decke!

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Kriminalität

20. April 2017

Erst auf der Zugfahrt zurück ist mir bewusst geworden, was für ein unglaubliches Glück ich gehabt haben muss, also nicht bei meinem letzten Auftritt jetzt, mein Stern scheint zu verblassen, gerade einmal sechs (in Ziffern 6!) zahlende Gäste waren anwesend, aber mir ist überhaupt nichts passiert, also ich bin kein Opfer geworden, eines Verbrechens. Denn Jena gilt, und das war mir bislang unbekannt, als das Zentrum des Verbrechens schlechthin. Müsst ihr mal die Ostthürnger Zeitung lesen. Alleine in der Ausgabe vom Mittwoch dem 19. April. „Ausgerastet bei 3,7 Promille: Betrunkener Autofahrer (43) … volltrunken gestoppt … bedrohte die Beamten … versuchte sie zu schlagen und zu treten … musste gefesselt werden … auch im Streifenwagen ging es weiter … Mann soll … Polizisten bespuckt haben.“ Oder „Betrunken auf Diebestour: Vier Flaschen Bier hat ein betrunkener 23-Jähriger … in einem Kiosk am Westbahnhof gestohlen. Er hatte ein blutiges Gesicht und gab an, dass ihn zwei Personen gegen 15 Uhr … beleidigt und zusammengeschlagen hätten.“ Oder „Säckeweise leere Flaschen gestohlen: Zahlreiche leere Mehrwegflaschen erbeutete ein bislang unbekannter Täter bei einem Einbruch … in einem Bauwagen auf dem Parkplatz Sanddornstraße. Die Beute habe einen Wert von 22 Euro…“ undsoweiter undsofort. Dazu die Vize-Kanzlerin der Universität Jena Eva Schmitt-Rodermund: „Nur ein weltoffenes und internationales Jena wird erfolgreich sein.“ Mag stimmen, aber wenn das der Preis dafür ist?

Heute: Berlin-Neukölln, Posh Teckel, 20 Uhr: Voland & Quist Literatursalon mit Volker Strübing (liest aus seinem Jahrhundertwerk: ‚Kloß und Spinne‘) und mich (Moderation)

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Danke, Gehirn!

18. April 2017

Erst war ich ja ein wenig verwundert, als ich lesen musste, dass mein Zug, mein ICE, nach Jena, hinzu von Berlin zwei Stunden und neunzehn Minuten benötigt, zurückzu aber mehr als drei Stunden, genau drei Stunden und elf (der Berliner sagt ja „ölf“, aber das vernachlässigen wir hier mal einfach, weil es keinerlei Bedeutung hat) Minuten! Dann aber, nach einer meiner seltenen Nachdenkphasen, schoss es mir wie ein Blitz durch den Kopf: ‚Na klar, der Wind, der Wind, das himmlische Kind!‘ Wir haben ja immer Nordwind im April in Ostdeutschland. Und Nordwind schiebt natürlich, wenn man Richtung Süden fährt. Fährt man allerdings nach Norden, aus dem Süden heraus, also in die entgegen gesetzte Richtung, dann bremst dieser Nordwind. Nennt man Logik.

Heute: Jena, Cafe Wagner, 20 Uhr: ‚Schockstarre Zukunft‘ (Ahne liest, singt und trinkt) neue Texte, alte Schlager, Bier

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Einfach mal drüber nachdenken

16. April 2017

Das ‚Freudenhaus‘ gilt ja schon immer, seit alters her, als Geburtsort innovativer Ideen. Und so war es auch gestern. Wir saßen so da, sprachen über dieses und jenes, Zipperlein und Probleme mit dem Ostereierbemalen und plötzlich brüllte doch jemand in die Runde: „Diese verdammten Alternativ News, die seien doch sowas von langweilig, voll von gestern“ und stimmt, dachten sich einige, wir sollten etwas ganz anderes, etwas vollkommen Neues aufziehen, irgendwas Crazyges, zum Beispiel, einfach mal so Sachen erzählen, die wirklich stimmen, da würde garantiert die Jugend der Welt und auch andere, also hippe Personen, voll drauf abfahren. Was weiß ich, Dinger wie: ‚Wir sind alle nur Menschen‘ oder: ‚Hast du Hunger, iss was‘ oder: ‚Im Dunkeln is gut munkeln‘, sowas eben, ich meine, sind nur erste Ideen, aber ein Anfang ist gemacht, finde ich.  Denkt mal drüber nach.

Heute: Berlin, Schlot, 13 Uhr: Der Frühschoppen mit Hans Duschke, Robert Rescue, mich und ein paar Überraschungsgästen

und danach

Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Falko Hennig und mich, sowie den intelligentesten Superstargästen der Galaxie Mandana (Expertin für orginal selbst ausgedachte persige Teigtaschen), Jan von Im Ich (Gott der Musik), Roman Israel (Sax Royal) und Uli Hannemann (Erfinder des Optimismus)

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Auf hunderttausendfachen Wunsch (70)

15. April 2017

Hier die Spielliste meines gestrigen Liedermachermagazines. Diesmal eine Sondersendung: Hymnen über Städte (außer Berlin).

  1. Textor – Neu-Ulm
  2. Friedrich Sunlight – Gütersloh
  3. Heinrich von Handzahm – Hannover
  4. Hans-Eckardt Wenzel – Havanna wartet
  5. Alexandra – Auf dem Wege nach Odessa
  6. Universal Gonzalez – Wien
  7. Marcel MC feat. Ueberkinger – Leipzig, meine Stadt
  8. Marco Tschirpke – Über Fürth
  9. Stereo Total – Wenn dir St. Pauli auf den Geist fällt
  10. Hauptstadtpolka – Amsterdam
  11. Renee van Bavel – NYC
  12. Jaques Palminger & Erobique – Finsterwalde
  13. Jeans Team – Joachim in Bonn
  14. Der Nino aus Wien – Jena

Tipp für heute: Umziehen. Also, mal den Schlüpfer wechseln, zumindest.

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Ostern fällt aus

14. April 2017

So, habt ihr nun davon!

Heute: Berlin, Potsdam und Internetz, Pi-Radio auf Radio 88vier, 21-22 Uhr: Ahnes Liedermachermagazin (das Liedermachermagazin mit Ahne) Ausgabe 75

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Beliebte Prenzlauer Berg-Spezialitäten (11, Spezialausgabe München)

11. April 2017

„Wurstsalat mit Obazda, Krautwickerl, Brezen und Hausverbot“. so oder so ähnlich gesehen im Achinger Wirtshaus, in der Amalienstraße

Heute: Berlin-Wannsee, Literarisches Colloquium Berlin, 20 Uhr: „Ick kieke, staune, wundre mir…“ Buchpremiere des Lyrikbandes mit Gedichten in Berliner Mundart aus 3 Jahrhunderten, von der Partie: Thilo Bock, Ulrich Janetzki, Katja Lange-Müller und mich

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