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Poesie zum Träumen (132)

7. Dezember 2019

Genauer muss es natürlich .de heißen

Seit an Seit – mal ohne Streit?
kein Groko-Aus an Nikolaus,
nur Reimeklau bei Tagesschau

Heute: Chemnitz (Karl-Marx-Stadt), Arthur e.V., 19:30 Uhr: ‚Der besondere Hutzenabend #2‘ mit Max Rademann und mich als Gast

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Frage und Antwort

6. Dezember 2019

Ist heute zufällig der ‚Black Friday‘? Ich habe nur gehört, dass der irgendwas mit Einkaufen zu tun hätte und weil ich doch heute in einem Einkaufszentrum auftrete, dachte ich, passt ja. Aber wahrscheinlich ist heute gar kein ‚Black Friday‘ sondern ein ‚Farblos Freitag‘ oder, nein, jetzt fällt ’s mir ein, es könnte ja sein, dass heute Nikolaus ist! Na klar! Deshalb war vermutlich auch mein Schuh so voll, heute früh. Voller Zeug. Obwohl ich ihn gar nicht geputzt hatte. Seit einem Dreivierteljahr putze ich nicht mehr meine Schuhe. Lohnt sich irgendwie nicht, weil ich ja bald wieder neue brauche, ziemlich sicher, 2024 vielleicht. Da wäre das ja rausgeschmissene Energie, die man besser für was anderes einsetzt, zum Beispiel.., na, fällt mir jetzt gerade nichts ein.

P.S.: Das Freizeitforum Marzahn ist gar kein Einkaufszentrum, sondern ein Sport- und Kulturzentrum, na toll, alles denkt man falsch.

Heute: Berlin-Marzahn, Stadtbezirksbibliothek ‚Mark Twain‘ Marzahn-Hellersdorf, 20 Uhr: ’51 Jahre Brot‘ (Ahne liest, singt und trinkt) neue Texte, alte Schlager, Bier

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Vorwärts und nicht vergessen

4. Dezember 2019

Heute früh bin ich erwacht und wusste plötzlich, Ahne, Schluss mit dem Rumgeeiere, ich darf mich nicht ständig nur mit mir selbst beschäftigen, diese ewige Nabelschau, diese dauernden Streitereien, diese persönlichen inneren Querelen, die interessieren die Bevölkerung einfach nicht. Es heißt jetzt klare Positionen beziehen, zusammen halten, aufstehen und mit dem Gegner sich auseinandersetzen. So etwas will das Volk sehen. Hurra! Dann aber streckte ich den großen Zeh unter der Bettdecke hervor und merkte, es ist ganz schön kalt da draußen. Und dann zog ich mir doch noch mal kurz die Bettdecke über den Kopf, nur ganz kurz. Gleich würde ich aufstehen, versprochen. Gegen Mittag hatte ich die schwere innere Krise dann glücklicherweise überwunden und es gelang mir tatsächlich noch mal für fünf Stunden wegzuknacken.

Heute: Heiligengrabe/Prignitz, Kloster Stift zum Heiligengrabe, 19:30 Uhr: ‚Zwiegespräche mit Gott – Unter der Fuchtel der Zeit‘ vs. ’51 Jahre Brot‘ (Ahne liest, singt und trinkt) neue Texte, alte Schlager, Bier im Rahmen des ‚Literarischen Bilderbogen‘

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Meine neue Lieblingsstraße

1. Dezember 2019

Sie heißt Abendstraße und befindet sich in der Magdeburger Neustadt, gleich um die Ecke meines gestrigen Auftrittsortes ‚Moritzhof‘. Abendstraße. Den Namen muss man sich einfach auf der Zunge zergehen lassen. Abendstraße. In der Nähe liegt übrigens auch die Mittagstraße. Die Frühstraße suchte ich vergeblich. Bestimmt sind die Namen Mittag- und Abendstraße erst nach der Wende vergeben wurden. Vielleicht hießen sie früher mal Straße der Deutsch-Sowjetischen-Freundschaft oder Wilhelm-Pieck-Allee. Obwohl, Mittag? Gab es da nicht diesen Günther Mittag aus dem Politbüro der SED? Und wer war Herr Abend? Oder Frau Abend? Ach, was würde ich dafür geben Frau Abend zu heißen.

Heute: Berlin, Roter Salon der Volksbühne, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Falko Hennig, Jürgen Witte, Gott und mich, sowie den wunderschönen Superstargästen Robert Rescue (Weddinger Frohnatur) und Silvia Maria-Jung & Titus Waldenfels (Schräge Gassenhauer aus München)

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Poesie zum Träumen (131)

30. November 2019

Auf Tour (4)

Am ersten Tag schuf Gott das Licht,

Magdeburg gab es damals noch nicht,

Faschisten, die sind doof,

ich komm in den Moritzhof

Heute: Magdeburg, Moritzhof, 20 Uhr: ’51 Jahre Brot‘ (Ahne liest, singt und trinkt) neue Texte, alte Schlager, Brot uff die Webseite von Moritzhof würd mein Programm anjekündicht als ‚Unter der Fuchtel der Zeit‘, so heißt dit neue ‚Zwiegespräche mit Gott“-Buch, is aba ditselbe jemeint

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Wirres zur Zeit

28. November 2019

„Was hat ‚Fridays for Future‘ mit Bewegung zu tun?“ fragt Frau Marianne Roth per Leserbrief in der Zeitung ‚Die Welt‘ und antwortet sich gleich selbst: „Nichts.“ Aha. Und wie kommt sie darauf? Na, deswegen: „In den Schulen fällt seit Jahrzehnten der Sportunterricht als 1. aus. Kindern und Jugendlichen muss vermittelt werden, dass sie einen Körper haben, um den man sich kümmern darf.“ Soso. „Körper, Seele und Geist hängen zusammen.“ Sicher. „Solange man lebt, darf man für eine bessere Welt eintreten.“ Guck an. Nett von ihnen. „Eine bessere Welt, für die, die leben, das ist schön.“ Und schön ist ebenfalls, Frau Marianne Roth, dass ihr Leserbrief damit zuende ist, auch wenn sich mir nicht recht erschließen will, was das alles miteinander zu tun haben soll. Vielleicht ja: „Nichts“?

Heute: Berlin, Rathaus Friedrichshagen, 20 Uhr: ‚Zwiegespräche mit Gott – Unter der Fuchtel der Zeit‘ vs. ’51 Jahre Brot‘ (Ahne liest, singt und trinkt) neue Texte, alte Schlager, Bier

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Selbstkontrolle

27. November 2019

Weil ich ja in dem Alter bin, wo man dauernd was vergisst, habe ich gestern einfach mal meine ganze Wohnung auf den Kopf gestellt, alles gründlich durchsucht und kann nun reinen Gewissens behaupten, nein, bei mir befindet sich nichts aus dem gestohlenen Sachsenschatz des Grünen Gewölbes in Dresden. Weder die ‚Große Brustschleife‘ noch der ‚Orden des Weißen Adlers‘ und auch sonst keine Brillianten, Diamanten oder Perlen. Ich habe lediglich einen Holzknüppel gefunden, wo ‚Peacemaker‘ drauf steht. Kann mir allerdings nicht vorstellen, dass ausgerechnet August der Starke so etwas nötig gehabt hätte.

Heute: Bremen, Hochschule, 20 Uhr: ’51 Jahre Brot‘ (Ahne liest, singt und trinkt)

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Endlich macht mal jemand praktische Vorschläge

26. November 2019

Indiens Gesundheitsminister Harsh Vardan empfiehlt auf Twitter wegen der zunehmend hohen Luftverschmutzung in den Großstädten Möhren zu essen. Das helfe gegen die Folgeschäden.

Tipp für heute: Decke über den Kopf ziehen, soll auch ganz gut sein.

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Vom Versuch einen schönen Abend zu gestalten

24. November 2019

Eigentlich wollte ich gestern zu den Troopers gehen, aber war ausverkauft. Na gut, dachte ich, schauste dir eben einen wunderschönen Film im Fernsehen an, aber Empfang wurde immer gestört, durch vorbeifahrende Autos. Tja, gehste eben saufen, ins Freudenhaus, fiel mir ein, aber da war eine Trauerfeier und ich gerade nicht traurig. Weil ich aber keine andere Kneipe kannte (gibt es noch eine?), ging ich wieder rauf, hoch zu mir und legte mich ins Bett, aber ich konnte nicht einschlafen, also schnappte ich mir ein Buch und las, über die brutale Vertreibung der deutschen Zivilbevölkerung aus Ostpreußen durch die Rote Armee zwischen 1944 und 1947, war da nicht irgendwas vorher bereits gewesen? Die Lektüre deprimierte dermaßen, dass ich davon nicht müde wurde, das Buch schließlich weg legte und doch noch zu den Troopers ging. War dann auch ein schönes Konzert gewesen. Also bestimmt. Für die anderen.

Heute: Berlin, Schlot, 13 Uhr: Der Frühschoppen mit Susanne Riedel, Hans Duschke, Jürgen Witte und den Gästen Mathias Wildenbruch und mich

und danach

Berlin, Roter Salon der Volksbühne, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Falko Hennig, Gott, Jürgen Witte, Heiko Werning und mich, sowie den quietschfidelen Superstargästen Lo Graf von Blickensdorff (Törtchenkönig) und Bernadette La Hengst (Tanzmusik mit Köpfchen)

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Authentisch

21. November 2019

AfD-Chef Jörg Meuthen will sich also keinen VW als neues Auto mehr kaufen. Das finden wir alle höchst interessant und warten gespannt darauf, für welches Auto er sich wohl ansonsten entscheidet. Mir kam da so eine Idee, weil die AfD ja zumindest im Osten die Wende vollenden will, was nichts anderes heißen kann als den Kreis zu schließen, könnte es nicht sein, dass er sich bald einen gebrauchten Trabant zulegt? Lange genug gewartet hätte er ja dann. Brumm, brumm.

Tipp für heute: Alle Firmen-Logos abdecken.

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