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5 Minuten mit olle Ihmtschack

2. Dezember 2016

Heute startet ein Versuchsballon. Und zwar werde ich die Zwiegespräche mit Gott radiotechnisch wieder aufleben lassen. Mal sehen ob und wie das funktioniert und ob Gott auch zur Stelle ist (war er ja bisher eigentlich immer, aber es gibt ja auch immer ein erstes Mal, obwohl Gott immer behauptet: Ein Immer gäbe es nicht immer, na ja).

Heute: Berlin, Potsdam, Halle und Internetz, Pi-Radio auf Radio 88vier, ca. 14 Uhr (im Rahmen des Mittagsmagazines): Zwiegespräche mit Gott (Versuchsballon) mit Gott und mit mich

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Sätze seltsamer Schönheit (110)

1. Dezember 2016

„Wann kommt Satire wieder in die Schiene, wo jeder drüber lachen kann und was wirklich „Kunst“ ist?!“ der oder die User/in OffenGerecht in einem Kommentar auf tagesschau.de zum unendlichen Thema ‚Was darf Satire‘

Tipp für heute: Nur für den Fall, dass wir Satiriker weg müssen: schwimmen lernen.

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Die Ideologie des Geldes

30. November 2016

ARD und ZDF werden die nächsten beiden Olympischen Spiele nicht übertragen, sie haben keine Übertragungsrechte erworben, weil diese zu teuer waren. Im Netz, in diversen Kommentarforen, sorgte das für einen Aufschrei der Genugtuung, obwohl man mittlerweile ja auch nicht mehr weiß, ob das nicht zu großen Teilen Fake-Kommentatoren sind, gehe ich aber mal nicht von aus. „Hurra!“, schreien da viele, weil es die Kosten senkt und sich die öffentlich-rechtlichen Sender nun auf das Wesentliche konzentrieren können, nämlich ihren Bildungsauftrag. „Jetzt auch noch raus mit der Bundesliga“ hört man und „die Krimis müssen weg“ und sowieso „auch die dümmlichen Unterhaltungsshows“ und „die Endlos-Serien“. Solche Kommentatoren (so sie nicht in Wirklichkeit Privat-TV-Trolle sind) wünschen sich ein Programm aus Wissenschaftssendungen, Opernübertragungen und Hintergrundberichten zu Politik und Wirtschaft. Klingt gar nicht mal so unvernünftig. Nur eben, dass genau dieses für eine Vertiefung der Spaltung des Volkes sorgen würde. Denn wer guckt sich solche Sender denn an? Doch genau jene, welche sich ohnehin bereits dafür interessieren. Damit entstünden Spartenkanäle für verschwindend geringe Minderheiten, so laut die Forenmassen jetzt auch brüllen, werden sie nämlich dann doch lieber Pay-TV sich anschaffen. Der Ausstieg der öffentlich-rechtlichen Sender ist nichts weiter als der nächste Schritt hin zu einer Vermarktung des gesamten Lebens und einer Selektierung nach Einkommen, nach Vermögen. Vor 30 Jahren wäre es noch ein Witz gewesen, solche Sachen zu erzählen. Warum eigentlich, frage ich mich heute, soll man nicht auch dafür bezahlen, bestimmte Stadtviertel zu betreten oder bestimmte Luft zu atmen? Die Sauberhaltung derselben kostet schließlich auch Geld.

Heute: Frankfurt/O, Kleist-Forum, 20 Uhr: Der Blaue Mittwoch mit Arnulf Rating, Cloozy, Lüül-Band, Klaus Nothnagel und mich u.a.

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Ahne im Glück

28. November 2016

Juchhu! Es hat geklappt! Es wird einen Nachholtermin geben in Potsdam. Für alle die, welche am 25.11. vergeblich ausharrten, in ihren Stühlen, um darauf zu warten, dass ich da auf die Bühne steige und den Saal rocke, die können jetzt, so sie denn wollen, am 16.12. im Waschhaus vorbei kommen. Los geht es 20 Uhr. Und ich werde wahrscheinlich schon den Tag zuvor im Backstageraum verbringen, damit nichts und niemand mich davon abhalten kann diesmal auch wirklich die Bühne zu erklimmen. Für Menschen, die am 25.11. nicht da waren, die können natürlich auch kommen, so lange die Eintrittskarten reichen, versteht sich. Menschen, die am 25.11. da waren und am 16.12. nicht können oder wollen, denen biete ich an, sie bei einer anderen Lesung von mir (ihrer Wahl) auf die Gästeliste zu setzen. Menschen, die am 25.11. da waren und die von mir nun so enttäuscht sind, dass sie mich nie nie nie mehr sehen wollen, denen biete ich an ihnen ihr Eintrittsgeld zu erstatten. Einfach per Kommentar bei mir melden und ich werde dann Kontakt aufnehmen.

Tipp für heute: Alles wird gut.

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Fidel Castro

27. November 2016

Ich weiß nicht, ob ich jetzt jemanden verharmlose oder herabwürdige, aber das was mir an Fidel Castro am meisten imponierte ist gleichzeitig auch das was mich an ihm zutiefst ängstigte, nämlich seine Angewohnheit gerne dreistündige oder noch längere Reden zu halten. Diese Fähigkeit hat er seit vorgestern verloren.

Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Jürgen Witte, Falko Hennig, Jakob Hein und mich, sowie den unumstrittensten Superstargästen aller Zeiten Dan Richter (Meister des Kantinenlesens) und Marco Tschirpke (Meister des Kurzchansons)

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Auf hunderttausendfachen Wunsch (65)

26. November 2016

Hier die Spielliste meines gestrigen Liedermachermagazines.

1. Helge Schneider – I’m coming from the USA
2. Seiler & Speer – Washington feat. Anton Horvath
3. Derdiyoklar Ikilisi – Liebe Gabi
4. Richard – Congo Boot
5. Los Banditos – Pik Ass
6. Zweiklang – Kämpfen bis auf ’s Blut
7. Leichtmetall – The Pollinator
8. Icke & Er – The Sky ist der Himmel
9. Marco Tschirpke – Harald Genzmer: Präludium
10. Call me Poupee – Singapore Slang
11. Jaques Palminger & 440 Hz Trio – Ganz normales Leben
12. Götz Rausch Orchester – Niemand wartet hier
13. Voodoo Jürgens – Heite grob ma Tote aus

Tipp für heute: Termine, Termine, Termine!

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An alle, die vollkommen umsonst gekommen sind

26. November 2016

Ich muss mich so entschuldigen. Ich muss mich einfach so entschuldigen. Bei allen, die heute im Waschhaus in Potsdam gewesen sind und ich, ich war nicht da. Es ist einfach alles meine Schuld. Ich hatte mir den Auftritt falsch eingetragen, für morgen. Und wollte.., ich wollte wirklich. Ich weiß gar nicht, wie ich das wieder gut machen kann. Man! Ich würde euch einfach gerne alle einladen, vielleicht kriegen wir es ja hin und finden einen Ersatztermin, aber ehrlich, wer mir eine reinhauen will, na gut, nee, das will ich dann vielleicht doch nicht. Ach…, weiß auch nicht. Habt ihr eine Idee?

Tipp für heute: Keine Idee.

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Kampagne wider die allerortens anzutreffende, durch nichts zu entschuldigende und zu allem Überfluss mit Geldgeilheit innigst gepaarte Inferiorität (2)

25. November 2016

Kaiserslautern: Woogstube in der Burgstraße

empfehlenswerte Kneipe

hat offen, wenn sie offen hat, wenn nicht muss man klopfen (das steht zumindest dran)

Besonderheit: das große Bier 0,5 l kostet 2,10 € (!)
das kleine Bier 0,3 l kostet ebenfalls 2,10 € (wir haben übrigens große Biere genommen)

Heute: Berlin, Potsdam und Internetz, Pi-Radio auf Radio 88vier, 21-22 Uhr: Ahnes Liedermachermagazin (das Liedermachermagazin mit Ahne) Ausgabe 70

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Langeweile muss nicht sein

24. November 2016

Häufiger kommt es ja mal vor, dass man mit mehreren anderen Menschen zusammen ist und nicht weiß, was man mit ihnen anfangen soll, im Luftschutzkeller zum Beispiel oder bei einer Hochzeit. Da wurde mir gestern ein guter Zeitvertreib zugetragen und zwar, man setzt sich in eine Runde, man kann auch stehen oder liegen und es muss auch keine Runde sein, sondern man kann auch im Achteck hocken oder in einer Spirale fliegen und dann legt man einen Rhythmus fest in dem man miteinander klatscht und im Takte dieses Rhythmusses werden dann von allen abwechselnd siebensilbige Worte gesagt, also beispielsweise, geht auch achtsilbige oder fünfsilbige, zur Not auch dreisilbige, wenn Kleinkinder dabei sind. Für siebensilbig mal ein Beispiel: Do-ppel-stock-zug-rei-sen-der, Kern-kraft-werks-an-ge-stell-ter, Pups-i-ni-ti-a-ti-ve, Re-ha-bi-li-ta-ti-on… und so weiter. Macht Spaß.

Heute: Kaiserslautern, Kammgarn, 20 Uhr: Slam-Poeten-Abend (siebensilbig, juchhu!, ach nee, nur sechs) mit Sarah Bosetti, Volker Strübing, Maik Martschinkowsky, Sebastian Lehmann und mich (der erstma guugiln musste was Slam-Poeten übahaupt sind)

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Kampagne wider die allerortens anzutreffende, durch nichts zu entschuldigende und zu allem Überfluss mit Geldgeilheit innigst gepaarte Inferiorität (1)

23. November 2016

Ich nehme die Kampagne, die Michael Stein startete, wieder auf. Es geht hierbei um Lokalitäten, die man besuchen sollte oder eben auch nicht.

Schmeckerei Pierogi: Befindet sich in der Brunnenstraße, direkt neben der Buchandlung Ocelot. Es gibt polnische Spezialitäten wie Pierogi, Bigos oder Salat (Salat ist polnisch und heißt Salat). Sollte man am besten im Menü bestellen, was bedeutet man bekommt zu den Pierogi oder dem Bigos noch eine Tagessuppe (sehr zu empfehlen Barszcz, was eine Rote-Bete-Suppe ist) und Salat. Kostenpunkt dann 6,50 €. Dazu vielleicht ein Bier (Zywiec oder Tyskie). Alles äußerst lecker, immer selbst gemacht, mit viel Liebe zubereitet und serviert. Die Schnitzel sind auch göttlich.

Tipp für heute: Die inflationär auftretenden Burger-Läden meiden.

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