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Ein Hagelkorn der Absage

20. Januar 2017

Ich habe mich entschlossen die heutige Thronbesteigung von Donald Trump in den USA zu boykottieren. Ja, ich werde nicht nach Washington reisen, selbst wenn ich weiß, dass das Konsequenzen für die Beziehungen unserer beider Staaten nach sich ziehen wird. Doch ich hab eben meine Gründe. Ich finde, so geht das einfach nicht. Das macht man nicht. Das kann man nicht bringen! Und auch sonst. Pöh! Gibt auch anderes zu tun. Nur weil da einer denkt, er sei der Allergrößte, soll ich jetzt hier…, nö, mach ich nich. Da kann der heulen so viel er will und seine Frau auch, die Jessica. Ja, die is ganz hübsch. Na und? Es haben auch andere Väter schöne Töchter. Außerdem hätte er es ja verschieben können, wenn ihm so viel an meinem Erscheinen liegt. Sieht man mal. Nun ja. Pech gehabt.

Heute: Finsterwalde, Buchhandlung Mayer, 19:30 Uhr: ‚Wir schaffen das schon‘ (Ahne liest, singt und trinkt) neue Texte, alte Schlager, Gott (ausverkauft!)

und danach

Berlin, Potsdam und Internetz, Pi-Radio auf Radio 88vier, 21-22 Uhr: Ahnes Liedermachermagazin (das Liedermachermagazin mit Ahne) Ausgabe 72 (Spezialausgabe: Berlin-Lieder)

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Dit Leben schreibt schon krasse Jeschichten (Anmerkung)

19. Januar 2017

Viele werden sich fragen, warum hier so lange nichts Neues mehr zu lesen war. Das lag an meiner Enttäuschung. Nein, nicht der Höcke, ha ha, da kann man doch nicht enttäuscht sein! Der sieht ja nicht nur aus wie der Satan persönlich, der redet…, aber lassen wir das, Martin war nicht da gewesen. Jawohl, obwohl ich ihn hier so großartig angepriesen habe, euch alle heiß machte, auf diesen tollen Menschen, nichts. Keine müde Zelle von ihm war anwesend, letzten Sonntag, in der Jägerklause, bei der Reformbühne. Ich weiß auch nicht. Vielleicht ist ja was dazwischen gekommen? Das kann sein. Eine Entführung? Benötigt er womöglich unsere Hilfe? „Martin?! Maar-tiin! Melde dich, wenn du unsere Hilfe benötichst!“ So, mehr kann ich auch nicht tun. Boko Haram? Die machen ja so was gelegentlich. Aber glaube ich eigentlich nicht. Die operieren ja eher im Norden von Nigeria und Martin verlässt den Bezirk Pankow nur sehr ungerne. Vielleicht lag es daran? Weil die Jägerklause im Friedrichshain liegt? Vielleicht hat er sich gar nicht erst auf den Weg gemacht? Bei Gelegenheit werde ich mich auf Spurensuche begeben. Vorerst begebe ich mich aber in die Niederlausitz. Zwei Tage Urlaub. Also Urlaub. Na ja. Ich lese zwei Tage hintereinander weg. In einer Buchhandlung. Ist für mich aber wie Urlaub.

Heute: Finsterwalde, Buchhandlung Mayer, 19:30 Uhr: ‚Wir schaffen das schon‘ (Ahne liest, singt und trinkt) neue Texte, alte Schlager, Gott

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Dit Leben schreibt schon krasse Jeschichten

15. Januar 2017

Ej, wat sollick sagen, jehick doch heute, nach ’n Kookaburra, vielen Dank nochma allen Anjestellten und ooch den Gästen natühlich, wat wärick ohne euch, jehick doch heute inne Baiz, und wen treffick da? Martin, vonne Martin-Bande! Und icke natühlich sofort hey, wa? Und er ooch so: „Hey, na, wat machste?“ Und, wat sollick ville Worte machen, er kommt heute, also Sonntach, vorbei, bei de Reformbühne. Wenna ihn also ma sehn wollt, er macht nüscht, also uff de Bühne, aba er is dabei, zukieken. Kommt also ooch, würd spannend, mit so jute Leute und neue Texte und Lieda. Und Bier. Aba wissta wahscheinlich schon. Na ja.

Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jürgen Witte, Falko Hennig, Jakob Hein, Heiko Werning und mich, sowie den urst durstigen Superstargästen Erik Leichter (Zwickau) und SIR (Wedding)

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Betrübt belustigt

14. Januar 2017

Ein wenig enttäuscht bin ich immer, wenn Schneeflocken herab rieseln, die aufgrund zu hoher Temperaturen nicht auf dem Boden liegen bleiben können. Nichts aber wiegt diese Enttäuschung im Vergleich zu jener im Antlitz eines Kindes, welches ich heute auf dem Wege zum Bäcker in der Zionskirchstraße erblickte. Er trug einen Schlitten in seiner Hand, musste ihn tragen, da sich nur in der Luft Schnee befand. Dieser schmolz auf seinem Gesicht und lief ihm die Wangen herunter, also nehme ich mal an. Kurz darauf allerdings fand sich bereits wieder ein Grund zum Schmunzeln. Vor mir in der Schlange beim Bäcker stand eine gutsituiert aussehende Frau, die, als sie an der Reihe war, fragte: „Dieses Brötchen dort, was ist das?“ Die Verkäuferin antwortete: „Das ist ein Zimtsplitterbrötchen.“ Sie darauf: „Ja, das hätte ich gerne. Und dann noch ein Mohnlaugenbrötchen.“ „Das hier?“ „Ist das ein Mohnlaugenbrötchen?“ „Nein, das ist ein Mohnbrötchen.“ „Und das dort?“ „Das ist ein Mohnhörnchen.“ „Ein Laugenhörnchen?“ „Nein, ein Mohnhörnchen.“ „Und dieses?“ „Das hier?“ „Nein, das dort.“ „Das?“ „Ja, das.“ „Das ist ein Mohnzopf.“ „Gut. Dann nehme ich nichts weiter.“

Heute: Berlin, Kookaburra, 20 Uhr: ‚Wir schaffen das schon‘ (Ahne liest, singt und trinkt) mit neuen Texten, alten Schlagern und Gott

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Mein Lieblingstier des Tages

13. Januar 2017

Der große Fetzenfisch (fetzt voll ein).

Heute: Berlin, Kookaburra, 20 Uhr: ‚Wir schaffen das schon‘ (Ahne liest, singt und trinkt) mit neuen Texten, alten Schlagern und Gott

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Selbst ich bin nicht perfekt

12. Januar 2017

Aus gegebenem Anlass möchte ich auf einen Artikel meines Freundes und Kollegen Michael Bittner verweisen, den ich mir in letzter Zeit häufiger durchgelesen habe. Er nennt ihn Maximen gegen den Verschwörungswahn, ich würde da noch etwas weiter gehen, denn für mich ist er ab sofort ein Leitfaden für die Diskussion an sich. Hoffe mal, dass ich, bei der nächsten Diskussion, mich auch noch daran erinnern werde und nicht wieder in altbekannte Muster verfalle. Zu gerne nämlich sonne ich mich im Erfolg, stütze meine Meinung mit aufgeplusterten, teilweise an den Haaren herbeigezogenen „Tatsachen“ und verrenne mich in Sackgassen. Gelassenheit, Selbstreflexion, sehr oft Fehlanzeige. Nun ja. Heute beginnt der Rest deines Lebens, wie Udo Jürgens so schön sang.

Heute: Berlin, Kookaburra, 20 Uhr: ‚Wir schaffen das schon‘ (Ahne liest, singt und trinkt) mit neuen Texten, alten Schlagern und Gott

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Terroristen drehen jetzt völlig durch

10. Januar 2017

„Tote bei Anschlag auf Parlament getötet“, Schlagzeile bei tagesschau.de

Tipp für heute: Das kann man doch nicht mehr ernst nehmen.

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Sogar ein bunter Blumenstrauß schmückt heute unsern Tisch

8. Januar 2017

2 cm Schnee! Und das ausgerechnet heute. Wo wir doch den 1. Jahrestag der Reformbühne Heim & Welt in der Jägerklause feiern. Und der Deutsche Wetterdienst sagt, es könne weiterhin etwas „nieseln, rieseln und grieseln“. Ick freu ma. Und du freust dir bestimmt ooch, oda? Denn komm doch heute vorbei und bring deine Eltern, Großeltern, Arbeitskollegen, Enkelkinder mit. Anschließend noch ‚Saufen gegen Faschismus‘, tut man mal was, für die ganze Welt.

Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Falko Hennig, Jürgen Witte, Heiko Werning, Jakob Hein und mich, sowie den Feiertagsgalagästen Spider und Lisa Akuah

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Witze für die Frau von heute (1)

7. Januar 2017

Kam ein Fisch zum Schuster. Klingelte: „Klingelingeling“. Klopfte: „Klopf, klopf, klopf“. War aber niemand da.

Heute: Berlin, Alte Kantine, 20 Uhr: Kantinenlesen mit Andres Atala Quesada, Tube, Sven van Thom, Dan Richter und mich

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Zur Situation der Lage der Lustigkeit

6. Januar 2017

Gestern habe ich mir zum ersten Mal die von einigen hoch gelobte Komikerin Carolin Kebekus im Fernsehen, in der ARD, angeschaut. War das ein Dreck! Alter Schalter! Ungefähr so, wie sich in den späten siebziger Jahren Verantwortliche des öffentlich rechtlichen Rundfunks gelungenen Humor vorgestellt haben müssen. Aber okay, kann ja sein, sie ist sonst viel besser, hat eben einmal daneben gelegen, was allerdings zweifelhaft erscheint, angesichts des Titels der Sendung: Best of.
Hat jetzt zwar nichts damit zu tun, vielleicht ja aber doch, wer sich wundert, dass seit zwei Wochen bereits die ‚Zwiegespräche mit Gott‘ freitags auf Pi-Radio in Berlin und Potsdam, sowie auf Radio Corax in Halle und Leipzig nicht laufen, die wurden nicht wegen mangelnden Humors abgesetzt (jedenfalls hat man mir davon nichts mitgeteilt), sie fielen krankheitsbedingt aus und nein, ich bin nicht krank, und Gott sowieso nicht, jemand anders ist krank, der Sendevorsitzende, oder wie er sich nennt.

Tipp für heute: Gesunde Vitamine naschen.

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